Unzählige verschiedene Unterwasserlebewesen vor Ihrer Haustüre

Wakatobi liegt im weltweiten Epizentrum für Korallenriff-Biodiversität und ist ein UNESCO Marine Biosphere Reserve. Das heißt, dass Sie bei Ihren Tauchgängen in Wakatobi größte Vielfalt verschiedener Unterwasserlebewesen sehen können. Sie sehen nicht nur wunderschöne Unterwasserlandschaften oder unberührte Korallenriffe, sondern auch vielfarbige Riff-Fische in Hülle und Fülle und ungewöhnliche, seltene „Kriechtiere“. Es werden immer wieder neue und undokumentierte Arten in Wakatobi entdeckt.

Es gibt andere Orte, an denen Sie größere Fischschwärme, größere Tiere und Tauchgänge mit mehr Adrenalin erleben können, aber was die Riffszenerie und Vielfalt an Meereslebewesen angeht, werden Sie von Ihrem Tauchurlaub in Wakatobi nicht enttäuscht sein.

Wakatobis Tauchplätze

Wakatobi ist mit über 50 kartographierten und benannten Tauchplätzen gesegnet, die alle in der Nähe des Haupt-Resorts liegen. Die Riffe um Wakatobi gehen tatsächlich in einander über, so dass es ein bisschen irreführend ist, einen Tauchplatz „einen“ Platz zu nennen. Wir identifizieren die meisten unserer Tauchplätze anhand von Plätzen am durchgehenden Riff, wo wir einen Tauchgang beginnen. Generell haben wir diese Startpunkte ausgewählt, weil sie eine einzigartige Topographie oder Lebewesen bieten, die an diesem Platz üblich sind.

Hier können Sie eine komplette Liste der Tauchplätze von Wakatobi sehen.

Epizentrum der Artenvielfalt

Die Wakatobi Region gilt als Epizentrum der Artenvielfalt an Korallenriffen. 85% der Korallenriffe der Welt befinden sich im Indo-Pazifik und je weiter östlich oder westlich Sie sich vom Epizentrum der Artenvielfalt befinden, desto weniger Arten gibt es. Am westlichen Rand des Indischen Ozeans bzw. dem östlichen Rand des Pazifiks, finden sich  nur etwa 25% der Arten die es in Wakatobi gibt.

Die atlantische/karibische Region bietet noch weniger Vielfalt, weniger als ein Zehntel der Arten, die Sie im Indo-Pazifik finden können. Die atlantische/karibische Region hat zum Beispiel weniger als 70 Korallenarten, während es im Indo-Pazifik mehr als 700 Arten gibt.

Die Umwelt beeinflusst die Artenvielfalt. Das Ökosystem des Korallenriffs benötigt warmes, sauberes Wasser um zu gedeihen. Wenn es zu viel Abfluss aus großen Flüssen oder nahen Städten gibt, können die Riffe durch Versandung oder Verschmutzung erstickt werden. Die Gewässer müssen warm, aber nicht zu warm sein. Unter 25°C ist das Korallenwachstum gehemmt. Über 29°C beginnen die symbiotischen Algen, die in den Korallen leben zu sterben und belasten die Korallen. Auch Tiefe ist wichtig. Sehr flache Gewässer haben zu starke Temperaturschwankungen und zerstörerische Wellen- und Wasserbewegungen. In zu große Tiefe gelangt zu wenig Licht, was die Vielfalt begrenzt. In etwa 20 m Tiefe gibt es viel Licht und selbst während starker Stürme wenig Wasserbewegung, wodurch können mehr Arten überleben können.