Unser Kerngeschäft ist, ein Tauchresort zu betreiben und
den verschiedensten Reisenden einen unvergesslichen Tauchurlaub
zu ermöglichen. Treibendes Moment und Inspiration hierbei
ist mittlerweile auch der Meeresschutz sowie die Entwicklung der
lokalen Gesellschaftsstrukturen.
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Wakatobi's peisgekröntes Riff-Schutzprogramm
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Damit die Wakatobiregion auch weiterhin in voller Pracht erhalten
bleibt, wurde von den Gründern des Wakatobi Tauchresorts
zusammen mit den Dorfältesten und den politischen Führern
vor Ort ein Programm zur Zusammenarbeit beim Riffschutz aufgelegt.
Innerhalb dieses Programms werden Anreize für die in der
Wakatobiregion lebenden Einheimischen geschaffen, damit sie den
Wert der Riffe erkennen und für den Schutz derselben sorgen.
Das Programm bietet ihnen eine ökonomische Alternative zur
Fischerei und belohnt diejenigen, die beim Schutz und dem Erhalt
der Riffe helfen. Besonders gefördert wird die Zusammenarbeit
zwischen den Fischern vor Ort sowie den urlaubenden Tauchern,
indem für erstere ein Einkommen aus dem Tourismus geschaffen
wird, das direkt an die jeweilige Dorfgemeinschaft weitergereicht
wird.
Es dauerte viele Jahre fortwährender Anstrengungen das
für ein solches Projekt notwendige Vertrauen und Verständnis
aufzubauen. Doch schliesslich stimmten die Führer jeder Dorfgemeinschaft
dem Programm zu. Ein zweieinhalb Jahre laufendes Pilotprojekt
verwandelte 1998 zunächst sechs Kilometer Riff in ein Schutzgebiet,
in dem nicht gefischt werden durfte. Dies wurde ein voller Erfolg.
Im Anschluss daran wurde dieses kollaborative Riff-Erhaltungsprogramm
weiter ausgeweitet und umfasst nun die Küstenlinie aller
17 Gemeinden rund um das Resort, so dass nunmehr 20 Kilometer
der weltschönsten und weltbesten Rifffe und einige Dutzend
Top-Tauchplätze unter Schutz stehen.. Klicken
sie hier für die Karte des Schutzgebietes
Überschneidende Interessen erfordern Zusammenarbeit
Eine geschützte Seeregion zu verwalten, in dem nur einige
oder überhaupt keine Menschen leben, ist relativ einfach.
Wenn im Einzugsgebiet, wie in der Wakatobiregion, aber viele Menschen
leben die im Lebensunterhalt vor allem auf die Fischerei in den
Gewässern vor der eigenen Haustüre angewiesen sind,
so ist das schon nicht mehr so einfach. Im Gebiet von Wakatobi
leben so zB. etwa 100.000 Menschen. So verwundert es nicht, dass
lange Jahre nötig waren um das Projekt umzusetzen.
Eine grosse Zahl von Einwohnern im Einzugsgebiet der Wakatobiregion
ist meist beides: eine Bedrohung und eine Chance.
Eine Chance, weil -wie in der Wakatobi gezeigt- die Einwohner
eine starke Schutztruppe sein können, die mit Argusaugen
ihren wertvollsten Besitz bewacht, die Riffe nämlich, die
einen steten Zufluss von Einnahmen aus dem Tauchtourismus sicherstellen.
Diese Schutztruppe beginnt in dem Moment wo, sie dieses Prinzip
verinnerlicht hat damit, ihren wertvollsten Besitz gegen Eindringlinge,Wilderer
sowie sonstige Störer -sogar aus eigenen Reihen- zu verteidigen.
Natürlich kann eine grosse Zahl von Einnwohnern in der Wakatobiregion
auch eine Bedrohung sein, insbesondere dann, wenn geltendes Recht
nicht durchgesetzt wird und die Gelder aus dem Programm nicht
mehr fliessen. Das Ergebnis eines solchen Szenarios wären
unzweifelhaft überfischte Riffe.
Das Kollaborative Riff Erhaltungsprogramm des
Wakatobi Tauch Resorts ist ein Werk, das immer noch im Aufbau
begriffen ist, stets mit dem Bestreben, weiteres Territorium mit
einzubeziehen, aber immer fein abgestimmt auf die mitbetroffene
lokale Bevölkerung, für die jede Änderung Einschränkungen
und Vorteile mit sich bringen kann. Wie auch immer, wir sind zuversichtlich
dass das Kollaborative Riff Erhaltungsprogramm
ein solides sich selbst erhaltendes Programm ist, das die Riffe
der Wakatobi-Inseln für Generationen schützen kann
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